Wir freuen uns auf DICH! 22.01.2012 DSV Hannover 78 - Hannover Handball   32:10 (9:7) Von Sönke Petersen-Jahn Klare Niederlage gegen DSV/78 Wenn man vorher in die Tabelle geguckt hat, war eigentlich klar, dass wir beim heutigen Gegner schon einen richtig guten Tag erwischen mussten, um etwas zu erreichen. Haben wir auch, aber nur eine Halbzeit lang. Es wurde ein Spiel, das mich eine Halbzeit lang richtig stolz sein ließ - und eine bitter enttäuscht. Am Ende haben wir eine tolle Chance verschenkt, uns als Mannschaft zu zeigen und Selbstvertrauen zu tanken. Nachdem wir auf Irrwegen immerhin noch acht Spieler in die richtige Halle lotsen konnten, mussten wir also ausgerechnet gegen den Tabellenführer improvisieren. Drei Absagen, ein gewisser Herr mit M am Anfang nicht da, wie immer nicht abgemeldet, aber gut. Wir versuchten gegen die stärkste Mannschaft unser Glück mit Handball und das klappte auch ganz gut. Nach etwas mehr als zehn Minuten stand es 6:2 für die Gegner, aber wir waren noch im Spiel. Die Abwehr war echt prima, Ahmet gut. Nur im Angriff trafen wir zu wenig gegen den guten Keeper des Gegners. Ein Halbzeitstand von 9:7 machte mich richtig stolz. In der Halbzeit hatte ich dummerweise die Befürchtung, dass das nicht so bleiben würde. Ich sprach an, dass wir vorne geduldig spielen sollten und hinten die Disziplin halten. Hätte das irgendjemand gehört, wären wir vielleicht am Ende nicht aus der Halle geschossen worden. Statt dessen übten wir mal wieder unsere "Paradedisziplin" jeder gegen jeden. Wer den Ball hat, darf werfen, wer den Fehler macht, kriegt von jedem noch nen blöden Kommentar zu hören. Schwupp, lagen wir 15:7 zurück und fast jeder nahm sich seine sorte Disziplinlosigkeit raus. Die einen meinten, immer werfen zu können, andere übten sich in ihrer Rolle als Kommentator, der nächste lief mal einfach nicht zurück. Schönen Dank auch, Jungs - so bringt Ihr Trainer zur Verzweiflung. Auch ein Team-Time-Out hätte ich mir sparen können. Wir bevorzugten, uns gegenseitig an zu maulen, nahezu jeder teilte mir mit, dass er "keinen Bock mehr habe" und so war es nur der Gnade des Gegners zu verdanken, dass wir nur mit 32:10 verloren. Immerhin gab es keine Skandale und rote Karten. Nächste Woche geht es gegen Misburg-Anderten. Ich wünsche mir nur EINS: dass wir dieses eine Spiel nochmal alle zusammen kämpfen, um diesem Gegner seine Grenzen zu zeigen. Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. 15.01.2012 Hannover Handball - HSG Wennigsen/Gehrden   23:21 (12:8) Von Sönke Petersen-Jahn Start ins neue Jahr mit Sieg gegen HSG Wennigsen-Gehrden Heute ging es gegen einen schlagbaren Gegner gleich um mehrere Ziele: Natürlich gab es zwei Punkte zu holen. Es ging aber auch darum, als Mannschaft aufzutreten, endlich mal ein diszipliniertes Spiel zu zeigen und einfach einmal Handball zu spielen. Das vorweg: insgesamt haben wir, was das betrifft, einen guten Anfang gemacht. Ohne Marvin, der mal wieder seine Karriere als Musterschüler in Angriff nahm, ohne sich auch nur irgendwie abzumelden, aber ansonsten komplett, begannen wir erst einmal mit denjenigen, die man ab und zu beim Training sieht. Das verlief zunächst schleppend, so dass der Gegner in Führung gehen konnte. Klar war auch, dass wir heute wohl kein Spiel erwarten konnten, in dem der Schiedsrichter für Disziplin sorgte. Leidtragender war vor allem Ömer, der immer wieder mit allen Mitteln bekämpft wurde - was mit keinerlei Strafen geahndet wurde. Doch mit einigen Wechseln und dann etwas mehr Konzentration kamen wir wieder heran. Auch in der Abwehr gelang es uns, uns auf die Linie des Schiedsrichters einzustellen, sprich, wir teilten genauso aus, wie wir einsteckten. Neben Ömer trafen dabei auch Mirko und vor allem Julian gut, so dass wir auch gegen eine Manndeckung zurecht kamen. Auch Tim Opunkt und Jul trugen sich in die Torschützenliste ein. So kamen wir zu einem klaren 12:8 Vorsprung. Nach der Halbzeit-Ansprache roch ich schon den Braten. Ein paar großkotzige Verhaltensweisen unsererseits ließen mich befürchten, dass der schöne Vorsprung keine Garantie ist, das Spiel zu gewinnen. Mit Nachlässigkeiten in der Abwehr verschenkten wir ein paar Tore und schon wurde es eng. Auch fing der Schiri plötzlich an, Zeitstrafen zu geben, allerdings nur gegen uns. Dennoch gingen wir immer wieder in Führung, die Abwehr und auch Ahmet wurden immer besser. Mit etwas mehr Ruhe hätten wir das Spiel auch früh entscheiden können. Haben wir aber nicht. So kam es, dass unsere Abwehr in den letzten fünf Minuten das Spiel über die Restzeit retten musste. Ein halbes Dutzend Blocks bzw. gute Reaktionen von Ahmet und vorne ein durchaus besonnenes Spiel retteten uns zwei Punkte, die man am Ende wohl als "schmutzigen" aber verdienten Sieg einstufen muss. 18.12.2011 Hannover Handball - TSV Friesen Hänigsen   12:25 (5:12) Von Sönke Petersen-Jahn Abschluss mit Niederlage Mein Wunsch für heute war, dass wir mit Disziplin spielen und gegen Hänigsen noch einmal ein bisschen zeigen, was wir können. Das war leider nur ansatzweise der Fall. Wir fingen nervös an, zeigten kein schlechtes Spiel, aber nutzten unsere Chancen nicht. Mit leichten Ballverlusten brachten wir die konterstarken Hänigser ins Spiel und lagen schnell deutlich zurück. Ahmet zeigte sogar noch einige Paraden. Allerdings versemmelten wir auch einige gute Chancen. Um ein paar Dinge zu korrigieren, nahm ich eine Auszeit. Danach waren wir ein Spieler weniger, so weit zum Thema Disziplin. Zur Halbzeit lagen wir dann leider 12:5 zurück. Zu viele technische Fehler, kein Spielfluss, viele Fehlversuche. Trocken ausgedrückt: das Ergebnis von praktisch keinem Training im Verlauf der Saison. Immerhin gab es keine größeren Disziplin-Probleme. Yannick Scharf von den Nordstars machte übrigens einen guten Job als Schiri. Das blieb auch in der zweiten Hälfte so. Zunächst sah es aus, als wenn wir etwas aufholen konnten, wir kamen auf fünf Tore heran. Doch dann versiebten wir klarste Chancen, machten Schrittfehler, Stürmerfouls und alle technischen Fehler, die der Handball im Angebot hat. Ahmet bekam mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen. Immerhin brachten wir das Spiel einigermaßen fair über die Bühne und unterlagen am Ende viel zu deutlich 12:25.  Dank an Yannick Scharf für die gute Leitung des Spiels und an die Mannschaft, dass sie mich nicht noch mehr geärgert hat. Der Einsatz stimmte immerhin noch, handballerisch hat man deutlich gesehen, dass wir praktisch nicht trainieren. Wir waren stets mit sechs Einzelspielern auf der Platte. Angesagte Spielzüge wurden nicht gespielt, Zusammenspiel ohne Ansage klappte auch nicht. Unter einer Mannschaft stelle ich mir eine Truppe vor, die zusammenhält, sich gegenseitig unterstützt und zusammen das Beste herausholt. Denkt mal über Weihnachten drüber nach. Frohes Fest und einen guten Rutsch!