Wir freuen uns auf DICH! weitere Berichte 09.10.2011 Hannover Handball - HSG Laatzen-Rethen   13:31 (6:18) Von Sönke Petersen-Jahn Klare Niederlage gegen Laatzen/Rethen - aber mit Anstand Nachdem unser Gegner so freundlich war, die Frist für eine Spielverlegung verstreichen zu lassen, durften wir ohne Mirko, Ömer und Jan gegen Laatzen/Rethen antreten. Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle. Punkte und Tore sind offenbar wichtiger als sportliche Fairness. Wir hatten also nominell eine verstärkte C- Jugend auf dem Spielbericht. Gott sei Dank war wenigstens Ahmet wieder einsatzbereit, mit ihm hatten wir für heute eigentlich gar nicht mehr geplant. Erfreulich, dass er sich nicht erneut irgendwas getan hat. Der Anfang war gar nicht so schlecht. Die Laatzener, zur Hälfte 95er Jahrgang und entsprechend körperlich überlegen, stellten sich in 6:0 Formation in die Abwehr, doch vor allem Julian machte das Richtige und nutzte seine Wurfkraft, So stand es zwischenzeitlich 3:5, mit etwas mehr Mut und Konzentration wäre sogar mehr möglich gewesen. Doch dann hatten wir einige etwas dusselige Ballverluste, waren manchmal den Tick zu langsam im Umschalten und wurden von Laatzen mit guten Kontern bestraft. So kam es zu einem deutlichen Halbzeitstand von 6:18. Dass für uns nichts zu holen sein würde war also klar. Dennoch bin ich ganz zufrieden, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist. Alle haben gekämpft und versucht, das Beste draus zu machen. Natürlich hätten wir mit unseren fehlenden Spielern besser ausgesehen, aber insgesamt hatten wir heute wohl einen der deutlich besseren Gegner aus unserer Staffel. Es kam am Ende zu einer deutlichen Niederlage mit 13:31, die mit etwas mehr Konzentration im Abschluss und im Passspiel niedriger zu gestalten gewesen wäre. Wir sollten aber nach wie vor daran arbeiten, dass wir nach Entscheidungen, die uns nicht gefallen, nicht herum diskutieren, sondern so schnell wie möglich versuchen, das Spiel wieder aufzunehmen. In der Zeit, wo wir rumsülzen, macht der Gegner sein Tor. Insgesamt aber eine anständige Partie von uns gegen einen deutlich überlegenen Gegner, der vermutlich besser eine Staffel höher gemeldet hätte. Aber manchen sind Punkte und Tore ja wichtiger, s. o. …. 24.09.2011 MSG SG Misburg/TSV Anderten - Hannover Handball   25:13 (13:5) Von Sönke Petersen-Jahn Au weia … schlimme Niederlage gegen Misburg/Anderten Die Vorzeichen waren schlecht, da brauchten wir kein Murmeltier. Ömer noch gesperrt, Ahmet verletzt, Tim O. hatte immer noch ein bisschen mit seinem Finger zu tun. Andererseits war Misburg/Anderten durchaus ein schlagbarer Gegner, also warum den Kopf in den Sand stecken. Letztlich müssen immer die spielen, die da sind. So fuhren wir etwas verspätet los und hatten eine kleine Demo, wie ein Navigationssystem uns die schönen Seiten von Hannover zeigt. Ich nehme es mal vorweg: das war wohl noch das Lustigste, was uns an diesem Tag passiert ist. Die erste Halbzeit begann, als wenn wir noch nie Handball gespielt hätten. Gegen die körperlich nicht beeindruckenden und spielerisch nicht gerade brillanten Gegner lagen wir schnell mit 4:1 zurück. Wir verschenkten Bälle, versiebten Chancen und machten Abwehrfehler. Nun gut, sowas kann man aufholen. Aber nur, wenn man sich am Riemen reißt. Leider passierte genau das Gegenteil. Zwar kamen wir nach 10:2 Rückstand auf 5:10 heran - aber dann spielten wir wieder wilde Sau. Die gesamte Halbzeit über hatte ich übrigens meine Freude an den ätzenden Sprüchen des Misburger Trainers - so etwas habe ich noch nicht erlebt. Zu meiner Ehrenrettung: immerhin habe ich es geschafft, dieses blöde Gelaber weitgehend zu ignorieren. Mit 5:13 mussten wir in die Pause. Ich versuchte, die Mannschaft anzusprechen. Das war aber nicht möglich, weil einige mal wieder meinten, sie wären der Mittelpunkt der Welt. Ich muss ganz klar sagen, auf solchen EGO-Mist kann ich komplett verzichten. Es wird Zeit, dass wir kapieren, dass wir nur als Mannschaft eine Chance haben. Nun gut, nach der Halbzeit ging es leider weiter, wie wir angefangen haben. Zu allem Überfluss verschenkten wir erneut Chancen, die wir sonst im Schlaf reinmachen würden - und kassierten etwa in der Mitte der Hälfte erneut eine unnötige rote Karte. Danach lief es aber komischerweise etwas besser. Mit 6:0 in der Abwehr haben wir dem Gegner das Leben schwer gemacht und lagen 9 Minuten vor Schluss tatsächlich nur mit 8 Toren hinten. Leider ließen wir aber gute Möglichkeiten aus, doch noch aufzuholen und zumindest mit einem halbwegs ordentlichen Ergebnis aus dem Spiel zu gehen. So unterlagen wir gegen einen eigentlich schwachen Gegner mit 25:13 - absolut unnötig. Ein paar Worte noch an den Gegner: solch einen unsportlichen Trainer habe ich überhaupt noch nicht erlebt. Der Herr wollte mich tatsächlich der Halle verweisen, ohne, dass ich mir irgendetwas zu Schulden kommen lassen habe. Tatsächlich wollte er mir verbieten mit meinem alten Schützling Artur zu sprechen und unterstellte mir, seine Spieler angepöbelt zu haben - unglaublich. Sein einziges Ziel war offenbar, mich zu einer Tätlichkeit zu provozieren. Ich hoffe, dass wir im Rückspiel mit voller Truppe und Konzentration antreten, um diesem Gegner sportlich die richtige Antwort zu geben. weitere Berichte